Ratgeber Bindehautentzündung

Informationen für Betroffene und Angehörige

Behandlung der Bindehautentzündung

Die Behandlung einer Konjunktivitis richtet sich nach den Ursachen. Die einfache Konjunktivitis wird i. d. R. mit adstringierenden (zusammenziehenden, Gewebe festigenden) Salben oder Augentropfen behandelt. Bei allergischen Formen können Antihistaminika helfen. Ist ein Mangel an Tränenflüssigkeit der Auslöser, so können Augentropfen, Gele oder Sprays helfen, die Augen feucht zu halten. Wenn möglich sollte zudem die Ursache für die unzureichende Produktion der Tränenflüssigkeit geklärt und behandelt werden. Bei allen Formen können zudem Kühlkompressen o. ä. die Symptome lindern.

Behandlung von bakteriell bedingten Bindehautentzündungen

Gegen eine bakterielle Bindehautentzündung können verschiedene, auf die Bakterien abgestimmte Antibiotika verabreicht werden. Gegen Gonokokken helfen u. a. Gentamicin, Tetracyclin, Chloramphenicol oder Kanamycin. Besteht für ein Neugeborenes das Risiko, an einer Gonokokkenkonjunktivitis zu erkranken, so kann als vorbeugende Maßnahme die Credé-Prophylaxe (Gabe von Augentropfen, die Silbernitrat enthalten) helfen. Bindehautentzündungen, die durch Staphylo-, Pneumo- oder Streptokokken verursacht werden, werden i. d. R. mit Kanamycin, Tetracyclin oder aber auch mit Neomycin oder Sulfonamiden behandelt. Alle Antibiotika können in Form von Salben oder Augentropfen eingesetzt werden. In einigen Fällen werden antibiotikahaltige Medikamente zusätzlich in Tablettenform verabreicht.

Behandlung viraler Bindehautentzündungen

Tritt eine Konjunktivitis als Begleiterkrankung anderer Infektionen wie Masern oder Röteln auf, steht die Behandlung dieser Grunderkrankung im Vordergrund. Liegt eine Virusinfektion vor, gibt es in vielen Fällen keine spezifische Therapie. Lediglich für die Behandlung des Herpes-Virus steht ein Wirkstoff (Aciclovir) zur Verfügung. Die Gabe von Antibiotika kann ggf. einer zusätzlichen Entzündung durch Bakterien vorbeugen. I. d. R. kann jedoch lediglich gekühlt werden oder durch sog. künstliche Tränen Linderung verschafft werden.

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Bindehautentzündungs-News von Curado.de

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    Wer Tierhaarallergiker ist, muss nicht zwingend auf sein Haustier verzichten. Mit ein paar Grundregeln lässt sich das Zusammenleben organisieren. Die fälschlicherweise als Tierhaarallergie bezeichnete Reaktion des Körpers ist eigentlich keine Überempfindlichkeit gegenüber den Tierhaaren.
  • Wenn Insekten/Spinnentiere stechen bzw. beißen 10.01.2012
    Zu den Insekten bzw. Spinnentieren, von denen Menschen besonders häufig gestochen bzw. gebissen werden, zählen Bienen, Wespen, Ameisen, Mücken, Bremsen, Flöhe, Spinnen und Zecken. An der Biss- bzw. Einstichstelle zeigen sich häufig juckende, teils schmerzhafte und gerötete Schwellungen. Meist gehen die Beschwerden (ggf. nach Entfernen des Tieres) von selbst vorüber.